geocache.at

Wie es auf der Seite steht

Orientierungslauf neben dem Geocachen

Der Bericht von orotl trägt das Datum Montag, 12. Mai 2008, 00:00. Der Titel bricht mit Auslassungspunkten ab: Spaß in der Natur mit Orientierungslaufen, der etwas anderen Art, sich in der freien Natur zu bewegen. Der Text beantwortet zuerst, warum das auf einem Geocaching-Portal steht.

Warum der Text hier steht

Orotl schreibt, beide beschäftigten sich mit Bewegung in der freien Natur. Beides könne man gemütlich oder sportlich bis wettkampfmäßig betreiben. Die einen verwendeten hochpräzise GPS-Geräte, die anderen hochpräzise Karten und Kompass. Die Schreibweise auf der Seite ist „hochpräziese“. Die einen suchten Tupperdosen, die anderen Stoffschirme, Posten genannt. Und vor allem mache beides Spaß.

Der Unterschied, den der Bericht eklatant nennt: Die Dosen sind meist sehr gut versteckt. Die OL-Posten stehen offen auf etwa einem Meter hohen Stangen. Das heiße nicht, dass man sie immer gleich findet. Die Dose ist hier die Gegenfigur des Autors, nicht die Definition von der FAQ-Seite. Die Notiz zum Tradi bleibt bei Versteck, Koordinaten und Listing.

Der Bericht stellt die Frage selbst: was ein Artikel über Orientierungslaufen auf diesem Portal solle. Die Antwort ist der Vergleich, nicht eine Behauptung, OL sei eine Cacheart. Eine Cacheart wird OL auf der Seite nicht genannt.

Die Berichtsseite ist die Quelle, datiert auf diesen Montag. Spätere Regeln eines Verbandes stehen dort nicht.

OL wird dabei nicht zu einer Cacheart ernannt. Der Bericht stellt die Frage selbst und beantwortet sie mit dem Vergleich.

Orientieren und laufen

Die Abkürzung OL zerlegt der Text in zwei Teile. O wie Orientieren, der geistige Teil: Karte lesen, Routen planen und entscheiden, und das Schwierigere, die gewählte Route einhalten. L wie Laufen, der körperliche Teil: sich von Posten zu Posten bewegen und Hindernisse in unwegsamem Gelände überwinden. Auf der Seite steht „körperlicheTeil“ ohne Leerzeichen und „unwegsamen Gelände“.

Es gelte, nur mit Karte und Kompass ausgerüstet, mehrere Kontrollstellen in vorgegebener Reihenfolge zu suchen, zu finden und zu stempeln. Kontrollstellen heißen auch Posten. Ein GPS kommt in dieser Definition nicht vor. Das GPS bleibt auf der Seite des Geocachens im Vergleich davor.

Wer beim Laufen nicht nur die Beine, sondern auch das Hirn anstrengen wolle, sei richtig. Normales Laufen auf Wegen oder Straßen und Radfahren auf Straßen hätten den Autor nie sonderlich gereizt. Beim Lauf durchs Gelände müsse man jeden Schritt und jeden Sprung überlegen. Für Monotonie bleibe keine Zeit. Sogar der geliebte MP3-Player müsse daheim bleiben.

Faszinierend sei das selbständige Planen der schnellsten Route, das Erfolgserlebnis, einen Posten zu finden, und trotzdem die Natur zu genießen. Kein Lauf gleiche dem anderen. Auch Spitzenorientierungsläufer patzten und drehten Suchrunden um einen Posten. Das steht so im Bericht, ohne Namen und ohne Zeiten.

Allein und doch nicht allein

Ein Sport, an dem Leute vom Kindergartenalter, dort Fähnchenlauf genannt, bis ins hohe Pensionsalter über 70 Jahre Spaß fänden. Die Schreibweise auf der Seite ist „>70j“. Eine Statistik, wie viele in welchem Alter laufen, gibt der Text nicht.

Man sei als Einzelkämpfer unterwegs und im Wald trotzdem nie allein. Ständig begegne man anderen Läufern, von rechts, von links, von vorn oder von hinten. Alle auf unterschiedlichen Bahnen, andere oder dieselben Posten suchend. Der Bericht nennt das unterhaltsam.

Eine Mannschaftswertung, ein Verein oder ein Startgeld stehen nicht in dem gelesenen Text. Die Begegnung im Wald ist die soziale Seite, die orotl beschreibt. Mehr Organisation druckt die Seite nicht.

Der Vergleich zum Geocachen bleibt der vom Anfang: beide draußen, verschiedene Werkzeuge, verschiedene Ziele. Die Wanderung nach Mariazell ist ein dritter Text, zu Fuß und mit Markierung, weder OL noch Tradi.

Eine Mannschaft, ein Startgeld oder ein Verein stehen in diesem Abschnitt nicht. Die Begegnung im Wald ist die ganze soziale Seite.

Über 70 Jahre und der Fähnchenlauf bleiben die Altersspanne, ohne Teilnehmerzahl.

Namen der anderen Läufer fehlen.

Die Grundausrüstung

Der Bericht zählt eine Grundausrüstung auf. Gute Laufschuhe, wasserabweisend und mit gutem Profil. Lange Hosen. Kurze Hosen seien nur etwas für Schmerzunempfindliche, zu schnell renne man in einen Dornenbusch. Kompass, manche brauchten ihn nicht. Karte, die man beim Start bekomme.

Darunter steht auf der Seite der Hinweis „Klicken für Vergrösserung“. Die Vergrößerung ist ein Bildhinweis, kein weiteres Ausrüstungsstück. Welche Karte, welcher Maßstab, welcher Kompasstyp: das steht in dieser Liste nicht.

Kein GPS, kein Hinweisdecoder, keine Cartridge. Wer die Geräteberichte sucht, ist bei Qstarz, Holux und den Garmin-POIs, nicht in diesem Ausrüstungsabsatz. Die Notiz zum Empfänger bleibt bei dem Test vom November 2007.

Der Bericht endet in dem hier verwendeten Text bei der Ausrüstung und dem Klickhinweis. Eine Streckenlänge, eine Postenzahl und ein Veranstaltername folgen dort nicht. Sie werden nicht ergänzt.

Maßstab der Karte und Typ des Kompasses ergänzt die Liste nicht. Der Klickhinweis vergrößert ein Bild und fügt kein fünftes Ausrüstungsstück hinzu.

Wasserabweisend und gutes Profil gelten für die Schuhe. Kurze Hosen bleiben dem Dornenbusch vorbehalten.

Die Karte gibt es erst beim Start, nicht im Voraus als Datei.

Kein Postenplan, kein Verein

Der Bericht gibt keine Postenzahl, keine Bahnlänge und keinen Veranstalter. Der Klickhinweis unter der Ausrüstung vergrößert eine Abbildung und fügt kein weiteres Stück Ausrüstung hinzu. Schuhe, lange Hose, Kompass und die Karte beim Start bleiben die Liste.

Ein Verein, ein Startgeld und eine Meisterschaft stehen nicht im Text. Die Begegnungen im Wald, von allen Seiten, auf unterschiedlichen Bahnen, sind die einzige Beschreibung anderer Läufer. Namen dieser Läufer fehlen. Auch die Spitzenorientierungsläufer, die Suchrunden drehen, bleiben ohne Namen und ohne Zeit.

Damit ist der Artikel ein Vergleich und eine Einladung zum Verständnis, keine Ausschreibung. Wer eine Karte mit Postennummern sucht, findet sie hier nicht. Der MP3-Player bleibt daheim, das steht. Ein Verbot weiterer Geräte über den Kompass-Satz hinaus steht nicht da.

Bahnlänge und Postenzahl fehlen absichtlich, weil der Bericht sie nicht druckt. Der Vergleich trägt den Artikel, nicht eine Ausschreibung.

Ein Startgeld, eine Meisterschaft und ein Vereinsname stehen nicht im Text. Die Suchrunden der Spitzenläufer bleiben ohne Zeit und ohne Namen. Der Artikel lädt zum Verständnis ein und schreibt keine Bahn aus.

Eine Bahnnummer fehlt ebenfalls.

Fragen

Sind die Posten versteckt wie ein Cache?

Nein. Der Bericht sagt, sie stünden offen auf etwa einen Meter hohen Stangen. Finden könne man sie trotzdem nicht immer sofort.

Womit orientiert man sich laut der Definition?

Mit Karte und Kompass. Die Karte bekomme man beim Start. Manche brauchten den Kompass nicht.

Ab welchem Alter nennt der Text den Sport?

Vom Fähnchenlauf im Kindergartenalter bis über 70 Jahre. Eine Teilnehmerzahl nennt er nicht.